Vanucci.at
/


Reiseberichte & Fotografie

 

Im September 2016 haben wir uns einen lang gehegten Traum erfüllt, eine Fernreise in den Südwesten der USA.

Ein tolles Erlebnis! Während der zweiwöchigen Rundreise durch die Nationalparks haben wir tolle Eindrücke gesammelt. Über den Zwischenstopp Zürich flogen wir nach Las Vegas - Nevada.

Dort übernahmen wir unseren Mietwagen und nach einer Übernachtung im Spielerparadies ging es los zu unserem ersten Etappenziel, dem Valley of Fire National Park.

Die Temperaturen vor Ort erreichen auch im September tagsüber an die 40 Grad Celsius. Eine beeindruckende,  

uns völlig fremde Welt erwartet den Besucher.


  • valley_of_fire1_web
    valley_of_fire1_web
  • valley_of_fire2_web
    valley_of_fire2_web
  • valley_of_fire3_web
    valley_of_fire3_web
  • valley_of_fire4_web
    valley_of_fire4_web


Das nächste beeindruckende Ziel war der Zion National Park. Diesen besuchten wir an zwei Tagen unserer Reise. Die Landschaft ist ungleich grüner als jene im Valley of Fire.

Wasserfälle, Pools und mächtige Festformationen erwarten den Besucher.


  • zionnatinalpark_12web
  • zionnatinalpark_13web
  • zionnationalpark010web_1
  • zionnationalpark1web
  • zionnationalpark3web_1
  • zionnationalpark4web
  • zionnationalpark5web
  • zionnationalpark6web
  • zionnationalpark7pinoerrlodgeweb
  • zionnationalpark8web
  • zionnationalpark9web

  Auf dem Weg zum Bryce Canyon liegt der Red Canyon

  • redcanyon1
  • redcanyon2
  • redcanyon3
  • redcanyon4
  • redcanyon5



Der Bryce Canyon war landschaftlich das Highlight der Rundreise.

Wir waren zunächst am Abend am Sunset Point, um die bekannten roten Felsen im Abendlicht zu sehen.

Am nächsten Morgen starteten wir vom selben Punkt aus unsere Wanderung über den Navajo Loop Trail und Peek-A-Boo Loop Trail zum Sunrise Point.

Die Landschaft ist schier unglaublich, diese Formen und Farben unbeschreiblich schön! Wirklich toll was die Natur hier geschaffen hat.

Wenn man Glück hat, bekommt man auch eines der zutraulichen Boden Eichhörnchen, einen Raben, oder einen Chipmunk zu Gesicht und vor die Kamera.

  • brycecanyon017web
  • brycecanyon010web
  • brycecanyon011web
  • brycecanyon012web
  • brycecanyon013web
  • brycecanyon014web
  • brycecanyon015web
  • brycecanyon016web
  • brycecanyon018web
  • brycecanyon6web
  • brycecanyon7web
  • brycecanyon8web
  • brycecanyon9web


Das nächste Ziel war der Captiol Reef Nationalpark


  • capitolreef01
    capitolreef01
  • capitolreef02
    capitolreef02
  • capitolreef03
    capitolreef03
  • capitolreef04
    capitolreef04
  • capitolreef05
    capitolreef05
  • capitolreef06sunrise
    capitolreef06sunrise

Dort machten wir eine Wanderung zur Hickman Bridge, einem 40 Meter langem Felsbogen 



  • hickmanbridgetrail1
    hickmanbridgetrail1
  • hickmanbridgetrail2
    hickmanbridgetrail2
  • hickmanbridgetrail3
    hickmanbridgetrail3
  • hickmanbridgetrail4
    hickmanbridgetrail4


Auf dem Weg zu unserem nächsten Etappenziel, dem Arches National Park 


Wir übernachteten zwei Tage in Moab und machten mehrere Wanderungen im Arches National Park.

Hier gibt es jede Menge zu entdecken, der Park ist bekannt für seine unzähligen Felsbögen.

Am bekanntesten ist wohl der Delicate Arch. 

Eine weitere Wanderung, die sich - vor allem für Menschen mit Höhenangst - als relativ anspruchsvoll darstellt, führt zum Double-O-Arch. Ein Bild der "Wall Street" lohnt sich als Abschluss des Tages kurz vor Sonnenuntergang, da dieses Fotomotiv ohnehin nah am Parkausgang liegt, lässt sich das auch leicht einrichten.


Das Wahrzeichen des Parks, der Delicate Arche. 



Danach ging es von Arizona nach Colorado. Auf dem Weg nach Durango hielten wir in Ouray, einem Gebirgsstädtchen.

Ouray ist ein netter, aber unspektakulärer Zwischenstopp. Sehenswert war allerdings der Ouray Box Canyon Falls Park mit seiner Schlucht,

ganz einfach im Rahmen eines kurzen Spaziergangs vom Parkplatz aus zu erreichen.

Aufgewertet wird das Ganze durch die allgegenwärtigen Chipmunks, die offensichtlich auch den Parkbetreibern am Herzen liegen.

 Daher wurde dieses Schild beim Parkplatz aufgestellt: 


Bildgalerie "Ouray"


Auf dem Weg nach Durango folgte ein Zwischenstopp in Silverton, Bekannt ist Durango vor allem für seine historische Eisenbahn, die mehrmals täglich von Durango nach Silverton fährt.



Nach einer Übernachtung in Durango ging es weiter in den Mesa Verde Nationalpark.

Mit dem PKW fährt man im Park eine ganze Reihe von Aussichtspunkten ab, zum Abschluss stand die

geführte Cliff Palace Tour auf dem Programm.

 Weiter führte unsere Route über Bluff zum Monument Valley. Bei den Navajo Twins gab es lecker Frühstück.



Am Weg zum Monument Valley passierten wir das Valley of Gods.

Dieses ist etwas abseits der Hauptraße, die Wege sind nicht asphaltiert.

  



Auf dem Weg zum Goosenecks State Park.



Goosenecks State Park, Mäander des San Juan River.



  

M o n u m e n t    V a l l e y 


Auf dem Weg zum Monument Valley, aufgenommen am Forrest Gump Point.  

Im Monument Valley hatten wir eine geführte Tour mit einem Navajo Guide gebucht.

Wir hatten Glück, da wir als Einzige die Tour gebucht hatten.

Der Guide war sehr nett, aufgrund der geringen Teilnehmerzahl war genug Zeit, um uns tolle Fotopunkte zu zeigen. Zwischendurch zog ein Gewitter auf und es gab starke Sturmböen, die den Sand aufwirbelten.



Nach einer Übernachtung in Kayenta ging es weiter nach Page.

Hier standen der Besuch des Lower und des Upper Antelope Canyons am Programm.

Beide Slot Canyons sind wunderschön - schwer zu sagen, welcher empfehlenswerter ist. Da die beiden aber ohnehin in Sichtweite voneinander liegen, kann man ja ohne viel Aufwand beide besuchen. Vorabbuchung und Reservierung ist unbedingt notwendig!

Der Besuch des Upper Antelope Canyons um 13:00 Uhr war im Rundreisepaket inkludiert, den Besuch des Lower Antelope Canyons haben wir selbst für 10:00 Uhr desselben Tages gebucht. Tipp dazu: die Navajofee, also die Gebühr für das Betreten des Navajogebietes, fällt nur einmal pro Kalendertag an.

Wir haben am Einfahrtschalter zum Lower Antelope Canyon unsere Buchung für den Upper Antelope Canyon hergezeigt und darauf hingewiesen, dass die Navajogebühr mit der Buchung für diesen Tag  bereits bezahlt ist und konnten so zum Parkplatz des Lower Antelope Canyons zufahren, ohne nochmals 20 Dollar zu zahlen.



Der Lower Antelope Canyon ist unweit von Page in der Nähe des Kraftwerkes. Nach Einparken und Ticketabholung vom Schalter wartet man in einem klimatisierten Warteraum auf seine Führung. Am Ticketschalter wird nochmals die Vorlage der Quittung für das Bezahlen der Navajogebühr verlangt.  Da das kaum jemand weiß, müssen fast alle nochmals zu ihren Autos zurück und die Quittung holen.

Der Andrang ist groß, ohne Vorabbuchung hat man zumindest in der Hochsaison kaum eine Chance auf eine Führung.

Bei der Führung selbst werden die Gruppen nochmals auf kleine Gruppen von 14 Personen pro Guide aufgeteilt. Nach erklärenden Worten des Guide über den Canyon und das Verhalten während der Tour geht es über eine Metalltreppe in den unter Erdniveau liegenden Canyon hinunter.

Wir hatten einen sehr netten Guide. Entgegen anderslautenden Berichten im Internet hatten wir nicht das Gefühl möglichst schnell durchgeschleust zu werden, sondern jeder der Gruppe hatte Zeit sich umzusehen und genügend Bilder zu machen.

Der Guide hat vor der Tour auch noch die idealen Einstellungen für Kameras und Smartphones erklärt.


Während der Führung selbst hat er uns die besten Fotopunkte gezeigt und - wenn man wollte - Fotos der Tourteilnehmer mit deren Kameras gemacht.

Im Canyon selbst ist es staubig und sandig, in der Luft schwebt jede Menge feiner Sand. Aus diesem Grund habe ich meine Spiegelreflex Kamera schon vor der Tour in einem durchsichtigen Frischhaltebeutel verpackt, so dass nur die Objektivöffnung freilag.

Fixiert wurde das Ganze durch ein Klettband, welches ich eng um den vorderen Teil des Objektives legte.

Sieht zwar rustikal aus, erfüllt aber seinen Zweck. Sowohl Kamera, als auch Objektiv haben so den Besuch beider Canyons unbeschadet überstanden.

Die Bedienung der Kamera war zwar etwas erschwert, aber kein großes Hindernis.

Ein Navajo Guide hat mich auf diesen Schutz angesprochen und angemerkt, dass er einen solchen vor einer Woche benötigt hätte, da sein Objektiv durch den Sand im Canyon unbrauchbar geworden ist.

Im Lower Antelope Canyon ist mehr Licht als im Upper Antelope Canyon - das Fotografieren ist hier etwas einfacher.


L o w e r   A n t e l o p e    C a n y o n 

 

Man kann auch eine Fototour buchen, nur dann ist die Verwendung eines Stativs erlaubt.

Ich hatte zunächst auch überlegt, ob ich die Besuchertour oder Fototour mache. Im Nachhinein bin ich froh, mich für ersteres entschieden zu haben. Wirklich Ruhe hatten die Jungs von der Fototour nämlich nicht, da ständig Besuchergruppen durch den schmalen Canyon kommen und gehen,.