Rhodos Juni 2009

Anreise

Abflug von Wien Schwechat                                       Archangelos an der Ostküste, Blick vom Hotel

Unsere Unterkunft für 14 Tage, das Appartement Hotel Karavos

Das Hotel ist grundsätzlich in Ordnung, die Zimmer sind groß. Abstriche bei der Bewertung gibt es für die Küchenzeile und das Bad - diese haben ihre besten Tage hinter sich und sind renovierungsbedürftig.

Auch hat uns die Arbeit der Zimmermädchen nicht überzeugt.

Es gibt einen Pool, der zwar nicht sehr groß, jedoch ausreichend dimensioniert ist.

Das Hotel bietet auch Frühstück, abendliches Menü und Essen á la carte an. Da wir dies nicht genutzt haben, können wir zu den kulinarischen Leistungen keine Meinung abgeben.

Das Hotel liegt einige hundert Meter außerhalb des Ortes Archangelos. Um Badestrände zu erreichen bzw. etwas von der Insel zu sehen,  ist unbedingt zumindest ein Motorroller nötig.

Ohne eigenen fahrbaren Untersatz sitzt man im Hotel fest und erreicht selbst die nächstgelegenen Badestrände wie Tsampika nur entweder mit einem Shuttlebus des Hotels, oder mit dem öffentlichen Bus. Beides schränkt unheimlich ein und ist nicht empfehlenswert. Das Geld für einen Mietroller oder Auto ist gut angelegt.

Unser Tipp: Mietauto am besten schon vor der Reise online buchen. Wir hatten einen Wagen der Firma Hertz. Für den Chevrolet Matiz zahlten wir Euro 254 für 14 Tage und unbeschränkter Kilometerleistung inklusive Vollkasko.

Der Ausgangspunkt unserer Erkundungen - der Ort Archangelos

   

Der Innenhof der Kirche von Archangelos mit seinem für Rhodos typischen Kieselmosaikboden

Das Innere der örtlichen Kirche (Fotografieren war ausdrücklich erlaubt )

Stufen hoch zur Akropolis von Archangelos               Hotel Karavos von der Akropolis aus gesehen

 

Unser erstes Ausflugsziel - das Kloster Skiadi

Über die Bergstrasse geht es  an diversen kleinen Kirchen vorbei zum Kloster Skiadi. In den Bergen ist es bedeutend kühler als im Tal und es weht ein sehr kräftiger Wind über die Landschaft.

             

 

 

 

Das Kloster Skiadi 

Reliefs an de Kirchenmauer

 

Kloster Thari

Um das Kloster mit dem Auto von Archangelos aus zu erreichen, muss man rund eine  Stunde Anfahrt einplanen. Eine Strasse führt direkt bis zum Kloster. Die Anlage bietet einen malerischen Anblick. Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein, wenn man vom Mönch begrüßt und zum Besichtigen der Kirche und Verweilen im Schatten, oder zur Rast beim Brunnen vor den Klostermauern eingeladen wird. Wie bei allen anderen Kirchen müssen Frauen ihre Schultern und Männer ihre Beine bedecken. Falls nötig helfen einem die Mönche leihweise mit Schürzen für die Männer und Schultertüchern für die Damen aus.

 Mehrstimmige Glockenanlage des Klosters                          Brunnen vor dem Kloster                  

Der Ort Afandou

 Sonnenaufgang über Archangelos

 

                

       Die Kirche in Afandou    

Der Badestrand in der Agathi-Bucht

Der Sandstrand in der Agathi-Bucht ist neben Tsampika wohl der schönste der Insel. Uns hat Agathi sogar besser gefallen als Tsampika. Die Bucht ist mit dem Auto von Archangelos nur 15 Minuten entfernt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Bucht - soweit uns bekannt ist - nicht zu erreichen. Der Sandstrand ist sehr schön, weit bis ins Meer zieht sich der Sandboden hin. Es gibt so gut wie keine Wellen und so ist der Strand auch für Besucher mit Kindern gut geeignet. An einem Ende des Strandes werden Wassersportmöglichkeiten angeboten. Da diese kaum genutzt werden, zumindest nicht, als wir im Juni 09 dort waren, gibt es kaum die Idylle störenden Motorboot Lärm. Eine klare Empfehlung von unserer Seite.

Anmerkung: Ende Juni bis Anfang Juli sind relativ wenige Besucher am Strand. Wie uns einer der Strandwärter erzählt hat, ändert sich das im August - dann ist der Strand ein gern und in großer Zahl besuchtes Ziel der italienischen Inselbesucher.

 

Rhodos-Stadt

 

 

 

Die an der Nordspitze der Insel gelegene Stadt Rhodos solltet Ihr auf jeden Fall besuchen.

Die innerhalb der historischen Stadtmauern gelegene Altstadt kann kostenfrei besichtigt werden. Lediglich für das Betreten des Großmeister-Palastes wird Eintritt verlangt.

Eine Besonderheit bei der Parkplatzsuche ist zu beachten:

In Bereichen ohne Bodenmarkierungen, welche man z.B. bei den 3 Windmühlen am Mandraki-Hafen findet, darf jederzeit und uneingeschränkt geparkt werden.

Weite Teile der Parkflächen sind mit blauen Markierungen versehen - das sind kostenpflichtige Parkzonen. Wer hier parkt, muss an einem der Automaten ein Ticket ziehen. Die Parkdauer ist unbegrenzt - es ist keine Kurzparkzone in dem Sinne, wie wir sie in Österreich kennen.

Ohne Ticket zu parken ist nicht zu empfehlen. Die Zonen werden von der Stadtverwaltung streng kontrolliert und wer ohne Ticket parkt, wird mit einer Strafe von 30 Euro belegt. Wer diese nicht in der Stadt bei der Verwaltung bezahlt, wird später über die Mietwagenfirma zur Kasse gebeten.

Zwischen 14:00 und 17:00 darf kostenfrei - auch in den blauen Zonen - geparkt werden. Der Sonntag ist generell ausgenommen, weshalb wir unseren Ausflug nach Symi auch an diesem Tag gemacht haben, um uns über die Parkzeiten nicht den Kopf zerbrechen zu müssen.

 

Zur Orientierung eine Windrose im Hafen                  Im örtlichen Klima halten Fahrzeuge sehr lange 

 

Festung am Hafen

Spaziergang durch die Altstadt

           Reste einer christlichen Kirche              Blick von der Kirche durch eines der Stadttore auf den Hafen

 

 

 

Rhodos war von 1522 bis 1920 von den Türken besetzt. Die Griechen schätzen diese Tatsache und die Türken überhaupt nicht - sicher der Grund, warum die Moscheen, welche die Besatzer errichtet haben. in keiner Weise gepflegt oder restauriert werden.

Die Ritterstrasse in der Altstadt - als wäre die Zeit stehen geblieben

 

Monte Smith

Monte Smith ist zu Fuß von der Altstadt in rund 30 Minuten zu erreichen. Zu besichtigen gibt es Reste einer antiken Tempelanlage sowie eine Laufarena und ein kleines, erst in den 1920ern renoviertes Amphitheater, welches von den italienischen Besatzern zwar in guter Absicht, aber nicht originalgetreu restauriert wurde. So besteht es aus Marmor, ein Werkstoff, der auf Rhodos nicht vorkommt und mit Sicherheit nicht im antiken Theater verarbeitet wurde.

Über Stufen hoch zur Akropolis von Rhodos                 Die antike Laufbahn mit ihren Tribünen

 

Das von den Italienern restaurierte kleine Theater - hier sollen die bekanntesten Philosophen Griechenlands ihren Schülern vorgetragen haben.  Der Spaziergang von der Altstadt hoch zum Monte Smith lohnt sich.

Filerimos und Ialyssos

 

Johanniterburg Kritinia

Sieben Quellen - romantischer Ort zum Verweilen

 

 

      Eingang zum Tunnel

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Nur an einer Stelle fällt durch diesen Schacht Tageslicht in den Tunnel.

 Am Ende des rund 180 Meter langen Ganges findet man sich an einem Teich wieder.

Prasonisi - Surferparadies an der Südspitze der Insel

Wegen der steten, teils sehr kräftigen Brise, die hier weht, ist dieser Inselabschnitt bei Surfern und Kitesurfern sehr beliebt. Wenn der Wasserstand es zulässt, kann man zu Fuß die Landenge überqueren und auf der anderen Seite die kleine Insel bzw. Halbinsel erkunden. Nur wenige Besucher gehen bis ans Ende der Insel, um den Leuchtturm zu sehen. Auf dem Weg zum Leuchtturm kann man mehr oder weniger kunstvoll aufgetürmte Steinformationen, die Touristen hinterlassen haben, sehen.

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Tagesausflug mit dem Schiff nach Symi

Diesen Ausflug sollte man sich im Zuge eines Urlaubes auf Rhodos auf jeden Fall gönnen. Mehrere Anbieter werben mit Überfahrten von Rhodos-Stadt aus zur Insel Symi, wobei im Regelfall zunächst das auf der Südseite der Insel gelegene Kloster Panormitis angesteuert wird. Nach rund 1-stündigem Aufenthalt, der genug Zeit zur Besichtung des direkt am Hafen gelegenen Klosters bietet, geht es immer der Küste entlang zum Hauptort Symi, Der Ort bietet einen der schönsten Häfen Griechenlands. Hier hat man als Besucher rund 4,5 Stunden Zeit um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Im Hafen laden Kaffeehäuser und ein Nautikmuseum, welches bei unserem Aufenthalt leider geschlossen war, zum Besuch ein. Den schönsten Blick über den Hafen hat man, nachdem man den beschwerlichen Weg über Hunderte Stufen hinter sich hat, von den alten Windmühlen aus. Der Aufstieg bei weit über 30 Grad ist beschwerlich, die Aussicht entschädigt aber für die Mühe !

Die Fähre "SYMI II", mit welcher wir den Ausflug gemacht haben.

Wie schon erwähnt, werden auch Ausflüge mit den schnellen Tragflügelbooten angeboten, diese sind zwar fast doppelt so schnell am Ziel, dafür bieten sie kein Freideck

Tipp: da die Ausflüge sehr gut gebucht sind, ist es ratsam die Tickets bereits einige Tage im voraus zu kaufen. Man bekommt dann zunächst eine Zahlungsbestätigung, mit der man dann am eigentlichen Reisetag die Bordkarten am Stand im Hafen abholen muss. Wir haben unseren Ausflug an einem Sonntag gemacht, da an diesem Tag in Rhodos-Stadt das Parken generell uneingeschränkt und kostenfrei ist.

Blick auf die Hafeneinfahrt beim Losfahren.                            Eines der schnellen Tragflügelboote. 

 Die 3 Windmühlen im Mandraki-Hafen.                   Die Nordspitze von Rhodos-Stadt.

Zwischenstopp beim Kloster Panormitits

     Das Kloster vom Schiff aus .                                        Der Innenhof mit seinen Arkadengängen.

Eine landestypische Besonderheit auf Rhodos sind die kunstvoll verlegten Kieselmosaik Böden.

 

Weiterfahrt nach Symi

Ankunft im Hafen Symi.

Über steile Stufen geht es bei Gluthitze zur Oberstadt.

 

Schwammverkäufer im Hafen.

                    Die Fähre SYMI II vor Anker.

Nach langer Überfahrt kehren wir gegen 18:00 nach Rhodos-Stadt zurück.

Die antiken Reste der Stadt Kamiros

 

 

Agios Nikolaos Fountoukli

Diese Kirche aus dem 15.Jhd haben wir am Ende unsere Tagesauflugs nach Kamiros besucht.

               

Kallithea Therme und Badebucht

Direkt vom Parkplatz der Therme aus erreicht man über einen kurzen Fußweg diese Badebucht. Die ideale Abkühlung bei unserer Inselbesichtigung.

 

Das Tal der Schmetterlinge - eines der beliebtesten Ausflugsziele auf der Insel

Ab Ende Juni bis Ende August lassen sich im Tal der Schmetterlinge Tausende der Falter nieder, um im Wald zu rasten und sich am Harz, welches die dort wachsenden Bäume ausscheiden, zu stärken. Die Falter sind zunächst gar nicht so leicht auf den Bäumen zu entdecken, insbesondere deshalb, weil sie in Ruhe das leuchtende Rot ihrer Flügel unter den gefalteten Flügeln verbergen. Zum Durchwandern des Tales benötigt man ca. 1 Stunde. Am Ende des Tales kann man noch das Kloster Kalopetra besichtigen, vom Eingang des Schmetterling Tales zum Kloster sind es nur rund 100 Meter weit.

Tipp: Für einen lohnenden Besuch des Tales müsst Ihr früh aufstehen. Ab der Mittagszeit ist das Tal leider stark überlaufen. Mit der beschaulichen Ruhe, die viel zum Charme dieses schönen Ortes beiträgt, ist es dann vorbei. Am besten also schon vor 11:00 mit dem Besichtigen fertig sein.

  

 

 

 

Kloster Kalopetra am hinteren Ende des Schmetterlingtales. Nach der Besichtigung geht es wieder durch das Tal zurück zum Haupteingang.

 

 

  

Koskinou und Laerma

 

Kirche in Pilonas

 

Die Burg Monolithos

Festung Asklipio

Tsampika-Bucht und Wallfahrtskirche

nach der Agathi-Bucht war für uns Tsampika der zweitschönste Sandstrand auf Rhodos. Da etwas abseits vom nächsten Ort gelegen, ist Tsampika nur mit fahrbarem Untersatz zu erreichen. Tsampika bietet eine schöne, ruhig gelegene Bucht, jede Menge Parkmöglichkeiten, 3 Tavernen am Strand und vor allem sauberes Wasser und einen sehr schönen Sandstrand, der sehr flach bis weit ins Meer verläuft. 

Von der Hauptstrasse aus gibt es zwei Abzweigungen Richtung Tsampika. Die weiter nördlich, also näher an Rhodos-Stadt gelegene, führt zur Wallfahrtskirche, hoch über der Bucht auf einem Berg gelegen. Die Strasse führt ein gutes Stück den Berg hoch, einen wesentlichen Teil der Strecke muss man aber zu Fuß auf über 200 Stufen zurücklegen. Am Beginn des Weges steht diese Kirchenminiatur.

       

Wer die Stufen hinter sich gebacht hat, wird mit dieser Aussicht belohnt.

 

Unweit der Abzweigung von der Hauptstrasse zum Tsampika-Strand steht diese Kirche.

Lindos 

Lindos sollte man sich im Zuge seines Urlaubs auf Rhodos unbedingt ansehen. Die denkmalgeschützte Stadt mit ihren kleinen verträumten Gassen, dem Strand und der antiken Akropolis über der Stadt sind auf jeden Fall ein lohnendes Ausflugsziel. Ob man den Weg von der Stadt hoch zur Akropolis zu Fuß oder auf dem Rücken eines Esels zurücklegt, bleibt jedem selbst überlassen. Wir sind zu Fuß gegangen.

 

 

 

 

 

Beim Planen unserer Ausflüge und bei der Orientierung auf der Insel hat uns der Reiseführer aus dem Müller Verlag gute Dienste geleistet. Ihr könnt den Reiseführer über diesen link online direkt beim Müller Verlag bestellen.

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

          

 

 

 

 


 

 

 

 

Einleitung:

Unseren Sommerurlaub 2009 verbrachten wir wie voriges Jahr in Griechenland. War es 2008 Zakynthos, so besuchten wir 2009 Rhodos.

Rhodos hat dem Besucher einiges zu bieten. Neben Badestränden, von denen die schönsten an der Ostküste liegen, wie Tsampika und Aghati mit ihren Sandstränden, findet man auf Rhodos auch einige Kiesstrände oder felsige Bereiche, wie z.B. die Badebucht bei der Thermenanlage Kallithea, die beim Erkunden der Insel zu einem Halt und Abkühlung einladen.

Zum Entdecken und Besichtigen gibt es auf Rhodos jede Menge. Besonders die Altstadt von Rhodos-Stadt mit ihren überaus gut erhaltenen Befestigungsanlagen sollte man auf jeden Fall in sein Programm einplanen.

Besonders empfehlenswert sind die von Rhodos-Stadt aus startenden Bootsausflüge zur Insel Symi. Neben dem Kloster Panormitis ist für allem Symi-Stadt sehenswert.

In einer malerischen Bucht liegt einer der schönsten Häfen Griechenlands.

Wir haben für die Überfahrt ein konventionelles Schiff, die Symi II, gewählt und nicht eines der schnelleren Tragflügelboote.

Die Tragflügelboote sind zwar ungefähr doppelt so schnell am Ziel, aber da sie Bauartbedingt über kein offenes Deck verfügen und man nur durch trübe Plexiglasscheiben schauen kann, denken wir, dass man bei einer Überfahrt mit einem der konventionellen Schiffe mehr von der Landschaft zu sehen bekommt.

Über die ganze Insel verteilt stehen zum Teil gut erhaltene Ruinen ehemaliger Johanniterburgen. Wir haben Monolithos, Asklipio und Kritinia besucht.

Besonders sehenswert ist natürlich der wunderschöne Ort Lindos. An der Ostküste bietet Lindos mit seinen kubischen weißen Häusern und der hoch über der Stadt gelegenen Akropolis einen traumhaften Anblick.

Lindos, vor allem die Akropolis, also die historische Stadtfestung über der Stadt, ist auf jeden Fall einen Besuch wert und zählt zu einer der Hauptsehenswürdigkeiten auf Rhodos.

Für den Naturliebhaber wartet Rhodos mit einer Besonderheit auf. Im Tal der Schmetterlinge lassen sich von Mitte Juni bis Ende August Tausende Schmetterlinge zur Rast nieder.

Die Falter sind, dank ihrer Tarnzeichnung erst bei genauerem Hinsehen zu entdecken. Die Betreuer des Tales haben einen Wandersteig, teilweise aus Holzkonstruktionen, durch diesen malerischen Ort gebaut.

Auf dem Weg von der Ostküste zum Tal der Schmetterlinge lässt sich auch gut ein Besuch der auf dem Weg liegenden "Sieben Quellen" einplanen. Der Bereich um die Sieben Quellen ist ein malerischer Ort und bietet dem Besucher das Gefühl an einem verwunschenen Ort zu sein.

Über die ganze Insel verteilt gibt es unzählige kleinere Kirchen und Kapellen. Die meisten sind nicht abgeschlossen und können frei besichtigt werden.

Eine besondere Kirche gibt es über den Felsen beim Tsampika-Strand. Nur über mehrere hundert Stufen mühsam zu erreichen, steht die kleine Kirche hoch über der Badebucht und bietet neben einem sehr schönen Blick auf den Strand für all jene, die unerfüllter Weise auf Nachwuchs hoffen, die Möglichkeit in einem Zimmer zu übernachten und mit Hilfe der Mutter Gottes, der die Kirche geweiht ist, sich den Wunsch nach Nachwuchs zu erfüllen. Traditionellerweise werden Kinder, die Ihr Dasein einer Nacht in dieser Kirche verdanken, Tsampika bzw. Tsampiko getauft.....und es gibt viele davon auf Rhodos.....

Generell bietet sich der Juni für all jene, die es einrichten können, als idealer Termin für einen Urlaub auf Rhodos an. Den Besucher erwarten Temperaturen von 30 Grad und mehr und die Garantie auf ganztägig ungetrübten Sonnenschein. Der große Besucheransturm erfolgt erst im Juli und August- dies hat den Vorteil, dass weder Strände noch Ausflugsziele überlaufen sind.

 

Rhodos bietet zwar schöne Strände und Wassersportmöglichkeiten - so ist die Südspitze der Insel Prasonisi bei Surfern und Kitesurfern sehr beliebt - aber eigentlich ist die Insel für einen reinen Badeurlaub viel zu schade - es gibt viele Möglichkeiten für Tagesausflüge.

Wer auf Rhodos Urlaub macht, ohne Lindos, Rhodos-Stadt, das Tal der Schmetterlinge und die antiken Ausgrabungen in Kamiros oder die Ruinen von Filerimos besucht zu haben, hat echt was versäumt!