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Reiseberichte & Fotografie

 


R H O D O S 

Unseren Sommerurlaub 2009 verbrachten wir wie voriges Jahr in Griechenland. War es 2008 Zakynthos, so besuchten wir 2009 Rhodos.

Rhodos hat dem Besucher einiges zu bieten. Neben Badestränden, von denen die schönsten an der Ostküste liegen, wie Tsampiká und Agháti mit ihren Sandstränden, finde t man auf Rhodos auch einige Kiesstrände oder felsige Bereiche, wie z.B. die Badebucht bei der Thermenanlage Kallithéa, die beim Erkunden der Insel zu einem Halt und Abkühlung einladen.
Zum Entdecken und Besichtigen gibt es auf Rhodos jede Menge. Besonders die Altstadt von Rhodos-Stadt mit ihren überaus gut erhaltenen Befestigungsanlagen sollte man auf jeden Fall in sein Programm aufnehmen.


Besonders empfehlenswert sind die von Rhodos-Stadt aus startenden Bootsausflüge zur Insel Sými. Neben dem Kloster Panormitis ist für allem Sými-Stadt sehenswert.

In einer malerischen Bucht liegt einer der schönsten Häfen Griechenlands.

Wir haben für die Überfahrt ein konventionelles Schiff, die Sými II, gewählt und nicht eines der schnelleren Tragflügelboote.

Die Tragflügelboote sind zwar ungefähr doppelt so schnell am Ziel, aber da sie Bauartbedingt über kein offenes Deck verfügen und man nur durch trübe Plexiglasscheiben schauen kann, denken wir, dass man bei einer Überfahrt mit einem der konventionellen Schiffe mehr von der Landschaft zu sehen bekommt.

Über die ganze Insel verteilt stehen zum Teil gut erhaltene Ruinen ehemaliger Johanniter Burgen. Wir haben Monólithos, Asklipio und Kritiniá besucht.

Besonders sehenswert ist natürlich der wunderschöne Ort Lindos. An der Ostküste bietet Lindos mit seinen kubischen weißen Häusern und der hoch über der Stadt gelegenen Akropolis einen traumhaften Anblick.

Lindos, vor allem die Akropolis, also die historische Stadtfestung über der Stadt, ist auf jeden Fall einen Besuch wert und zählt zu einer der Hauptsehenswürdigkeiten auf Rhodos.

Für den Naturliebhaber wartet Rhodos mit einer Besonderheit auf. Im Tal der Schmetterlinge lassen sich von Mitte Juni bis Ende August Tausende Schmetterlinge zur Rast nieder.

Die Falter sind, dank ihrer Tarnzeichnung erst bei genauerem Hinsehen zu entdecken. Die Betreuer des Tales haben einen Wandersteig, teilweise aus Holzkonstruktionen, durch diesen malerischen Ort gebaut.

Auf dem Weg von der Ostküste zum Tal der Schmetterlinge lässt sich auch gut ein Besuch der auf dem Weg liegenden "Sieben Quellen" einplanen. Der Bereich um die „Sieben Quellen“  ist ein malerischer Ort und bietet dem Besucher das Gefühl, an einem verwunschenen Ort zu sein. 

Über die ganze Insel verteilt gibt es unzählige kleinere Kirchen und Kapellen. Die meisten sind nicht abgeschlossen und können frei besichtigt werden.

Eine besondere Kirche gibt es über den Felsen beim Tsampiká-Strand. Nur über mehrere hundert Stufen mühsam zu erreichen, steht die kleine Kirche hoch über der Badebucht und bietet neben einem sehr schönen Blick auf den Strand für all jene, die unerfüllter Weise auf Nachwuchs hoffen, die Möglichkeit in einem Zimmer zu übernachten und mit Hilfe der Mutter Gottes, der die Kirche geweiht ist, sich den Wunsch nach Nachwuchs zu erfüllen. Traditionellerweise werden Kinder, die ihr Dasein einer Nacht in dieser Kirche verdanken  Tsampikà bzw. Tsampiko getauft.....und es gibt viele davon auf Rhodos.....
Generell bietet sich der Juni für all jene, die es einrichten können, als idealer Termin für einen Urlaub auf Rhodos an. Den Besucher erwarten Temperaturen von 30 Grad und mehr und die Garantie auf ganztägig ungetrübten Sonnenschein. Der große Besucheransturm erfolgt erst im Juli und August - dies hat den Vorteil, dass weder Strände noch Ausflugsziele überlaufen sind.

Rhodos bietet zwar schöne Strände und Wassersportmöglichkeiten - so ist die Südspitze der Insel Prasonisi bei Surfern und Kitesurfern sehr beliebt - aber eigentlich ist die Insel für einen reinen Badeurlaub viel zu schade -. Es gibt viele Möglichkeiten für Tagesausflüge.
Wer auf Rhodos Urlaub macht, ohne Lindos, Rhodos-Stadt, das Tal der Schmetterlinge und die antiken Ausgrabungen in Kamirós oder die Ruinen von Filérimos besucht zu haben, hat echt was versäumt!



U N S E R E   U N T E R K U N F T   A P P A R T M E N T   H O T E L   K A R A V O S 


Archàngelos an der Ostküste, Blick vom Hotel aus



Das Hotel ist grundsätzlich in Ordnung, die Zimmer sind groß. Abstriche bei der Bewertung gibt es für die Küchenzeile und das Bad - diese haben ihre besten Tage hinter sich und sind renovierungsbedürftig.

Es gibt einen Pool, der zwar nicht sehr groß, jedoch ausreichend dimensioniert ist.
Das Hotel bietet auch Frühstück, abendliches Menü und Essen á la carte an. Da wir dies nicht genutzt haben, können wir zu den kulinarischen Leistungen keine Meinung abgeben.

Das Hotel liegt einige hundert Meter außerhalb des Ortes Archángelos. Um Badestrände zu erreichen bzw. etwas von der Insel zu sehen,  ist unbedingt zumindest ein Motorroller nötig.
Ohne eigenen fahrbaren Untersatz sitzt man im Hotel fest und erreicht selbst die nächstgelegenen Badestrände wie Tsampiká nur entweder mit einem Shuttlebus des Hotels, oder mit dem öffentlichen Bus. Beides schränkt unheimlich ein und ist nicht empfehlenswert. Das Geld für einen Mietroller oder ein Auto ist gut angelegt.
Unser Tipp: Mietauto am besten schon vor der Reise online buchen. Wir hatten einen Wagen der Firma Hertz. Für den Chevrolet Matiz zahlten wir Euro 254 Euro für 14 Tage und unbeschränkter Kilometerleistung inklusive Vollkasko.


D E R    O R T    A R C H À N G E L O S  

Ausgangspunkt unserer Erkundungen

Der Innenhof der Kirche von Archángelos mit seinem für Rhodos typischen Kieselmosaikboden. 


Über dem Ort befindet sich die Akropolis von Archàngelos, man erreicht sie vom Ort aus über eine Vielzahl an Stufen.


Diashow rchàngelos 

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D E R    B A D E S T R A N D    I N   D E R   A G A T H I    B U C H T 


 

Der Sandstrand in der Agàthi-Bucht ist neben Tsampikà wohl der schönste der Insel. Uns hat Agàthi sogar besser gefallen als Tsampikà. Die Bucht ist mit dem Auto von Archàngelos nur 15 Minuten entfernt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Bucht - soweit uns bekannt ist - nicht zu erreichen. Der Sandstrand ist sehr schön, weit bis ins Meer zieht sich der Sandboden hin. Es gibt so gut wie keine Wellen und so ist der Strand auch für Besucher mit Kindern gut geeignet. An einem Ende des Strandes werden Wassersportmöglichkeiten angeboten. Da diese kaum genutzt werden, zumindest nicht, als wir im Juni 09 dort waren, gibt es kaum die Idylle störenden Motorboot Lärm. Eine klare Empfehlung von unserer Seite. Anmerkung: Ende Juni bis Anfang Juli sind relativ wenige Besucher am Strand. Wie uns einer der Strandwärter erzählt hat, ändert sich das im August - dann ist der Strand ein gern und in großer Zahl besuchtes Ziel der italienischen Inselbesucher.


 


 A u s f l u g s z i e l   K l o s t e r   S k i a d i


Über die Bergstraße geht es  an diversen kleinen Kirchen vorbei zum Kloster Skiadi. In den Bergen ist es bedeutend kühler als im Tal und es weht ein sehr kräftiger Wind über die Landschaft.



K L O S T E R    S K I A D I 

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 K L O S T E R    T H A R I 


Um das Kloster Thari  mit dem Auto von Archàngelos aus zu erreichen, muss man rund eine  Stunde Anfahrt einplanen. Eine Straße führt direkt bis zum Kloster. Die Anlage bietet einen malerischen Anblick. Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein, wenn man vom Mönch begrüßt und zum Besichtigen der Kirche und Verweilen im Schatten, oder zur Rast beim Brunnen vor den Klostermauern eingeladen wird. Wie bei allen anderen Kirchen müssen Frauen ihre Schultern und Männer ihre Beine bedecken. Falls nötig helfen einem die Mönche leihweise mit Schürzen für die Männer und Schultertüchern für die Damen aus.